Kranzniederlegung am 20. Juli
Zu einer Kranzniederlegung am Stauffenberg-Denkmal hatte Bürgermeister Klaus Rocher am 20. Juli eingeladen. Er erinnerte in seiner Rede an das gescheiterte Hitlerattentat und betonte, wie wichtig es sei, für die eigenen Überzeugungen einzutreten. Anderseits waren die Menschen, die sich damals gegen die Diktatur engagierten, keine Superhelden wie in heutigen Filmen. Sie waren oft innerlich zerrissen - zwischen Loyalität für das Land, der Sorge um die Familie als Folge ihres Tuns und der häufig aus christlichen Motiven gewonnenen Erkenntnis, dass sie etwas tun müssen gegen die Diktatur.
Auch sie haben letztlich dafür gesorgt, dass nach der Kapitulation auch für die Sieger klar war, dass nicht alle Menschen das Regime hingenommen haben. Letzteres war Grundlage für das heutige Leben in Europa.
Mit der jährlichen Kranzniederlegung wird der tapferen Männer und Frauen ehrenvoll gedacht, die den Versuch gewagt hatten, dem Krieg und der nationalsozialistischen Tyrannei ein Ende zu setzen.
gez. Rocher
Bild zur Meldung: Kranzniederlegung am Stauffenberg-Denkmal © Gemeinde Rangsdorf - AL22







